Gemeinwohl-Ökonomie für Gemeinden

Ihre Gemeinde wirkt auf drei Ebenen:

1. durch die Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz für die Gemeinde
2. konkret durch das Festlegen von Kriterien für Ausschreibungen
3. durch das regionale Definieren, Moderieren und Erreichen von Zielen,
insbesondere der Klimaschutzziele 2050
(mit Wirtschaftsförderung, Bildung, Infrastruktur, Flächenverbrauch, Naturschutz…)

Artikel 151 der Bayerischen Verfassung

§ 1

Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesonders der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.

§ 2

(1) Innerhalb diese Zwecke gilt Vertragsfreiheit nach Maßgabe der Gesetze.
(2) Die Freiheit der Entwicklung persönlicher Entschlusskraft und die Freiheit der selbständigen Betätigung des einzelnen in der Wirtschaft wird grundsätzlich anerkannt.
(3) Die wirtschaftliche Freiheit des einzelnen findet ihre Grenze in der Rücksicht auf den Nächsten und auf die sittlichen Forderungen des Gemeinwohls.
(4) Gemeinschädliche und unsittliche Rechtsgeschäfte, insbesonders alle wirtschaftlichen Ausbeutungsverträge sind rechtswidrig und nichtig.

Förderin

Gemeinwohl-Ökonomie unterstützen:
1. Unternehmen, Vereine, Schulen usw. unterstützen
2. Regionalgruppe fördern
3. Akteurinnen / Akteure sichtbar machen, belohnen

Vorbild

1. Gemeinwohl-Werte unterstützen
2. Einhaltung der Werte (Gemeinwohl-Bilanz) messen und Verbesserungspotenziele identifizieren
3. Verbesserungspotenziale umsetzen

Hüterin

Rahmenbedingungen
1. setzen
2. Einhaltung überprüfen und sicherstellen

Bringen Sie Ihre Gemeinde in Stellung: Mit der Gemeinwohl-Ökonomie erhalten Sie Bausteine für eine gangbare Vision mit einem passgenauen Tool für eine erfolgreiche Umsetzung der nächsten Schritte. Ihre Bürger werden begeistert mitziehen.

Wie geht das?
Sie starten: Sie machen sich ein Bild und lernen die Chancen für Ihre Gemeinde auf der Seite der Gemeinwohl-Ökonomie ecogood.org kennen oder suchen den direkten Kontakt.
Sie führen einen Gemeinderatsbeschluss herbei, dass die Gemeinde in den Prozess einsteigt. So geschehen in Wielenbach oder Wessobrunn (Landkreis Weilheim).
Sie veröffentlichen Ihre Gemeinwohl-Bilanz. So geschehen in Kirchanschöring (Landkreis Traunstein).

„Haben wir eine größere Aufgabe, als die Schöpfung zu bewahren und damit die Nachwelt zu schützen? Ich kenne keine.“ (Richard von Weizsäcker)

Jochen Siebel Berater Gemeinwohl-Ökonomie

Menü schließen